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Grillbuch: Grillen mit Adi & Adi

Herbstliche Genüsse: Eintöpfe

Die Tage werden kürzer und kälter. Jetzt verlangt es einen weniger nach sommerlich frischen Salaten, sondern vielmehr nach herzhaften Speisen. Dabei müssen nicht immer üppige Fleischgerichte auf dem Tisch stehen, die mit zu viel Fett und Kalorien daherkommen. Eintöpfe sind eine gesunde und gleichzeitig schmackhafte Alternative.

Ein Topf – unendliche Variationen

Linsen, Erbsen, Kartoffeln, Kohl, Graupen – das sind nur einige wenige Beispiele für Eintopfzutaten. Es gibt viele Gemüse- und Getreidesorten lassen sich die nahrhaften Gerichte zubereiten, die für sich genommen ein Hauptgericht abgeben. Ein Eintopf ist nie nur eine dünne Brühe mit etwas Gemüse.

Dabei muss man sich nicht auf die Klassiker unter den Eintöpfen beschränken, auch wenn eine gut zubereitete Kartoffel- oder Linsensuppe ein Gaumenschmaus sein kann. Der Kompositions- und Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt. Gemüse lassen sich nahezu beliebig kombinieren und mit Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot noch reichhaltiger machen.

Fleisch oder Wurst können, aber müssen nicht Bestandteil eines gelungenen Eintopfs sein. Vegetarische und vegane können durch Kräuter und Gewürze genauso herzhaft werden.

Soweit die Grundzutaten, doch damit sind die Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. Curry und Chili geben den asiatischen Einschlag, Kreuzkümmel und Kurkuma machen aus einer Linsensuppe einen orientalischen Genuss. Oder wie wäre es mit einer französischen Kräutermischung?
Kerne, Nüsse, Kräuter oder Croutons als Topping geben den Extrakick.

Nicht nur lecker, sondern auch gesund

Die Basis aus Gemüse und/oder Hülsenfrüchten macht Eintöpfe per se zu einer gesunden Mahlzeit, zumindest dann, wenn nicht zu viel Fleisch und Fett seinen Weg in den Topf findet. Herzhafter Geschmack lässt sich auch ohne oder mit wenig Fleisch erzielen. Angeschwitzte Zwiebeln, Sellerie, Porree und die richtigen Gewürze sorgen für ein Geschmackserlebnis. Dazu kommt das oftmals lange gemeinsame Kochen der unterschiedlichen Zutaten. Mit der richtigen, auch mutigen Mischung der Komponenten ist dies quasi ein Garant für ein schmackhaftes Mahl.
So ziemlich jedes Gemüse ist reich an Ballaststoffen und wertvollen Pflanzenstoffen, auch wenn ein Teil der Vitamine beim Kochen zerstört wird.

In Kombination mit Getreideprodukten oder Hülsenfrüchten sättigen sie gut und lang anhaltend bei geringem Kaloriengehalt.
Hülsenfrüchte sind reich an Proteinen und damit besonders bei der vegetarischen und veganen Ernährung unverzichtbar. Hinzu kommt aufgrund der komplexen Kohlenhydrate ein niedriger glykämischer Index, der ein langsames Ansteigen des Blutzuckerspiegels gewährleistet und somit Heißhunger verhindert und langfristig Diabetes mellitus vorbeugen soll.

Der hohe Wasseranteil von Eintöpfen ist ein weiterer ernährungsphysiologischer Vorteil, denn gerade in der kalten Jahreszeit neigen viele Menschen dazu, zu wenig zu trinken.

Geschmacklich und gesundheitlich sind Eintöpfe ein echter Volltreffer. Zusätzlich sind sie einfach zuzubereiten und können gut vorgekocht und eingefroren werden. Es heißt, manche Eintöpfe werden durch das Aufwärmen noch schmackhafter.
Und wer möchte die wärmenden Eigenschaften eines kräftigen, heißen Eintopfes leugnen? Daher sollte sie im Herbst und Winter auf keinem Speiseplan fehlen.