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Sodbrennen war gestern… 7 Tage Speiseplan dagegen

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Jeder von uns hat schon einmal unter Sodbrennen gelitten. Spätestens zur Weihnachtszeit können große Teile der Gesellschaft davon ein Liedchen singen, welches nichts mit dem Christkind, sondern mit diesem ätzenden, bitteren Gefühl im oberen Magen und der ganzen Speiseröhre hinauf, zu tun hat. Aber es ist nicht nur der üble Geschmack und das andauernde Aufstoßen beim Sodbrennen, das wirklich unangenehme ist dieser helle, chronische Schmerz, den man dabei empfindet.

Dieser wird ausgelöst, weil der Magen sozusagen überkocht und die Magensäure nach oben steigt. Da Magensäure eine recht toxische Substanz ist – schließlich soll sie ja auf chemischen Wege die Nahrung im Magen zersetzen bevor diese weiter in den Darm geleitet wird – wird die recht empfindliche Speiseröhre von ihr angegriffen. Der davon ausgelöste Schmerzreflex ist dann das, was wir gemeinhin als Sodbrennen wahrnehmen.

Bei chronischem Sodbrennen muss man unbedingt handeln

Wenn man zur Weihnachtszeit oder in der Hauptgrillsaison dann und wann mal für ein paar Stunden unter Sodbrennen leidet, weil man es einfach übertrieben hat mit dem guten Essen fetthaltiger Speisen und dazu noch das ein oder andere Glas Wein oder das ein oder andere Fläschchen Bier getrunken hat, dann reicht es in der Regel, das einfach auszusitzen oder ein magenberuhigendes Medikament einzunehmen. Aber wenn Sodbrennen chronisch wird, sollte man auf jeden Fall über ernstere Maßnahmen nachdenken. Nicht nur, dass das Gefühl auf Dauer einfach unerträglich ist, Sodbrennen ist zudem äußerst schädlich für die Speiserühre. Wenn einem dauernd die Magensäure bis zum Hals steht, sollte man deshalb zunächst einmal seine Ernährung für einige Tage umstellen.

7 Tage Ernährungsplan gegen Sodbrennen

Vorab ein paar generelle Tipps, um das Sodbrennen erfolgreich zu bekämpfen:

– Sie sollten unbedingt Stress vermeiden. Dieser fördert einen ´nervösen Magen´.
– Vermeiden Sie schwere Speisen, die zu viel von etwas enthalten. Zuviel Salz, zu viel Zucker, zu viel Fett, zu scharf – all das reizt die Magensäure nur unnötig.
– Sie sollten auch unbedingt den Alkohol- und Zigarettenkonsum einschränken.
– Essen Sie mehrmals kleinere Portion täglich. Große Portionen machen den Magen zu voll und dieser muss dann natürlich auch verstärkt arbeiten, das heißt, er muss mehr Magensäure produzieren.
– Vor allem: essen Sie in Ruhe und niemals gehetzt oder gar im Laufen.
– Und: Trinken Sie viel Wasser, um die Magensäure ein wenig zu verdünnen, damit sie weniger aggressiv ist.

1. Tag: Frühstück: Haferflocken – Mittag: mageres Fleisch (nicht paniert) mit gekochtem Reis und grünen Bohnen (gedünstet) – Abend: Graubrot mit etwas Salat und Hähnchenbrustfilet (keine Butter oder Margarine, kein Käse)

2. Tag: Frühstück: Müsli mit einem leichten Joghurt, ungezuckert – Mittag: Cremesuppe (z.B. Kürbis, keine Tomatensuppe) – Abend: gedünsteter Fisch, leicht gesalzene Kartoffeln und Spinat

3. Tag: Frühstück: Bananen und Nüsse (nicht zu viel) – Mittag: Pasta mit ein wenig Pesto – Abend: Brot mit leichtem Aufstrich

4. Tag: Frühstück: Obst püriert mit Milch (Milchshake, aber nicht nachsüßen) – Mittag: pürierte Gemüsesuppe zum Beispiel aus Broccoli, Lauch und Möhren) – Abend: gedünstete Hähnchenbrust mit gekochtem Reis und etwas Möhrengemüse

5. Tag: Frühstück: Haferflocken – Mittag: Pasta mit gedünsteten Putenbruststreifen – Abend: Bananen in Quark

6. Tag: Frühstück: Brot mit leichtem Aufstrich – Mittag: Möhren/Kürbiscremesuppe – Abend: Spaghetti mit etwas Käsesauce

7. Tag: Frühstück: Haferflocken – Mittag: Steak aus magerem Rindfleisch, leicht gesalzene Kartoffeln und Bohnengemüse – Abend: Quark und Bananen.